FAQ  
von Stevie Würker

Die Sache mit den Feiertagen

Feiertage sind so eine Sache. Die Grundlage der gesetzlich vorgeschriebenen Feiertage ist die christliche Religion und allerlei Dinge, die dort vor sehr sehr langer Zeit vermeintlich vorgekommen sind. Die christliche Religion mag in ihrer Form vor einiger Zeit in Deutschland noch stark vertreten gewesen sein, aber was ist heute? Viele Menschen haben den Glauben verloren (oder gar nicht erst beigebracht bekommen [1]), sind also Atheisten und als solche haben sie bestimmt kein Interesse irgendeinen Tag zu feiern, an dem vor rund zwei Jahrtausenden eine Person Wunder vollbracht hat (angeblich). Dazu kommt noch, dass wir in unserem wundervollen (Deutsch-)Land inzwischen viele Migranten mit Nicht-Christlichen Religionen beherbergen und diese haben wiederum ganz andere Tage, die sie gerne feiern würden. Was spricht also dagegen dieses System mal zu modernisieren?

Wie wäre es zum Beispiel, wenn man dem Bürger eine bestimmte Anzahl an "Freitagen" gibt, die er im Jahr platzieren kann, wie er möchte? Man hat also quasi 10 Urlaubstage mehr im Jahr. Dazu sollte man dann noch jegliche Gesetze loswerden, die verbieten, dass Geschäfte sonntags oder feiertags (die es ja dann ohnehin nicht mehr gibt) geöffnet sein dürfen. Das Ergebnis wäre, dass viel mehr Geschäfte an den heutigen christlichen Feiertagen geöffnet haben, weil es mit Sicherheit massig Menschen gibt, die kein Problem damit haben am Ersten Weihnachtsfeiertag (z.B.) zu Arbeiten, weil sie mit Weihnachten in religiöser Sicht nichts am Hut haben.

Die Idee lässt sich übrigens auch auf Sonntage übertragen. Wäre das nicht toll, wenn der Rewe um die Ecke auch sonntags offen hat und man mal eben schnell vorbeigehen kann, um sich Chips zu besorgen? Es gibt bestimmt Leute, die auch sonntags arbeiten würden! Studenten zum Beispiel, für die ist das Wochenende perfekt zum Arbeiten. Unter der Woche sind sie in der Universität und am Wochenende sitzen sie bei Rewe an der Kasse und kassieren anderen Studenten die Chips ab