Die Frau des Zeitreisenden
| Die Frau des Zeitreisenden | |
| Genre | Drama | Fantasy | Romanze |
| FSK | |
| Regisseur | Robert Schwentke |
| Drehbuch | Bruce Joel Rubin |
| Kinopremiere | 17.09.2009 |
| Auf DVD seit | 05.02.2010 |
| - basiert auf - | |
| Romanautor | Audrey Niffenegger |
| Erschienen | 2003 |
Der Film handelt, wie der Roman, von Henry DeTamble, der an einem seltenen genetischen Defekt leidet. Dieser zwingt ihn spontan dazu durch die Zeit zu reisen. Er kann allerdings weder bestimmen, wann er durch die Zeit reist noch die Zeit oder den Ort zu dem er reist. Allerdings sind es immer Orte, an denen er schon mal gewesen ist oder irgendwann mal sein wird.
Am Anfang des Films begegnet er nun Claire Abshire, die ihn nur zu gut kennt, da Henry sie in seiner Zukunft oft in Claires Kindheit besucht und sich mit ihr anfreundet. Henrys und Claires Beziehung entwickelt sich natürlich so wie es jeder erwartet: Sie kommen zusammen. Allerdings merken beide im Laufe der Zeit, dass es so perfekt nicht laufen kann…
Was ein bisschen Fantasy-mäßig beginnt, geht in eine Romanze über und endet schließlich in einem Drama. Ich habe noch keinen Film gesehen, der mich so sehr emotional berührt hat, wie dieser es tat. Der Film erzählt eine richtig schöne Liebesgeschichte und beschäftigt sich dabei mit einem komplexen Thema: der Zeit. Einziges Manko ist, dass zu wenig auf Henrys Gen-Defekt eingegangen wird – es wird eher einfach als gegeben hingenommen, als dass man auch nur versucht einen realistischen Grund zu finden. Ich weiß leider nicht, ob dies in der Romanvorlage besser umgesetzt ist, da ich diese nie gelesen habe. Wer eine solche Fähigkeit ohne große Fragen hinnehmen kann, wird Gefallen an dem Film finden.
Aus diesem Grund bewerte ich den Film mit 13 von 15 Punkten.