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von Stevie Würker

Der Eisbär

von Stevie Würker

REALITY\\check Adèle und der Fluch des Pharaos

Adèle und der Fluch des Pharaos
Genre Abenteuer | Komödie
FSK
Länge 105 Minuten
Kinopremiere 30. September 2010
Regisseur Luc Besson
Drehbuchautor Luc Besson
Land Frankreich

Adèle und der Fluch des Pharaos – ein Film, den ich nie freiwillig besucht hätte. Aber ich saß schließlich in der Sneak Preview und hatte mir den Film nicht ausgesucht.

In diesem Film geht es um die junge Schriftstellerin Adèle Blanc-Sec, die mit ihrem Charme und ihrer Abenteuerfreude vor keiner Gefahr zurückschreckt. Sie begibt sich in die tiefen einer Grabstätte um als Hobby-Archäologin eine Mumie zu bergen, während in Paris ein Flugsaurier die Stadt unsicher macht. Was beide Ereignisse miteinander zu tun haben und wie auch Adèles Schwester noch mit hinein passt erfahrt ihr in dem Film.

Beim Betrachten dieses Filmes von Luc Besson, der auch Filme wie Leon – Der Profi, Das fünfte Element, Taxi und The Transporter geschrieben hat, fallen die abstrakten und etwas seltsamen Charaktere auf, aber auch der ziemlich alberne Humor, bei dem ich persönlich jederzeit eine Pointe à la Leslie Nielsen erwartet hätte, die aber glücklicherweise nicht kam. Diese hätte nämlich schlichtweg nicht in DIESEN Film gepasst… denke ich.

Ich gebe diesem Film 8 von 15 Punkten. Mein Ersteindruck war wesentlich schlechter, aber der Film hat sich durch den Humor, der mit persönlich sehr gut gefallen hat und die teilweise absurden Charaktere gerettet. Der Anfang des Filmes gefällt mir nicht wirklich, mir fehlt es aber zurzeit an der Begabung dies genauer auszuführen. Vielleicht lag es nur an den technischen Problemen im Kino und dem zu spät einsetzendem Ton, vielleicht aber an dem Erzähler, der NUR zu Beginn des Filmes redet. (Und irgendwie war es auch nicht sonderlich relevant für den Film). Sonderlich realistisch ist der Film nicht, aber das sollte auch kein Kriterium sein. Es gibt genug Filme, die auf Realismus aus sind. Dieser ist es jedoch nicht.

von Stevie Würker

REALITY\\check Die Frau des Zeitreisenden

Die Frau des Zeitreisenden
Genre Drama | Fantasy | Romanze
FSK
 
Regisseur Robert Schwentke
Drehbuch Bruce Joel Rubin
Kinopremiere 17.09.2009
Auf DVD seit 05.02.2010
 
- basiert auf -
Romanautor Audrey Niffenegger
Erschienen 2003

Der Film handelt, wie der Roman, von Henry DeTamble, der an einem seltenen genetischen Defekt leidet. Dieser zwingt ihn spontan dazu durch die Zeit zu reisen. Er kann allerdings weder bestimmen, wann er durch die Zeit reist noch die Zeit oder den Ort zu dem er reist. Allerdings sind es immer Orte, an denen er schon mal gewesen ist oder irgendwann mal sein wird.
Am Anfang des Films begegnet er nun Claire Abshire, die ihn nur zu gut kennt, da Henry sie in seiner Zukunft oft in Claires Kindheit besucht und sich mit ihr anfreundet. Henrys und Claires Beziehung entwickelt sich natürlich so wie es jeder erwartet: Sie kommen zusammen. Allerdings merken beide im Laufe der Zeit, dass es so perfekt nicht laufen kann…

Was ein bisschen Fantasy-mäßig beginnt, geht in eine Romanze über und endet schließlich in einem Drama. Ich habe noch keinen Film gesehen, der mich so sehr emotional berührt hat, wie dieser es tat. Der Film erzählt eine richtig schöne Liebesgeschichte und beschäftigt sich dabei mit einem komplexen Thema: der Zeit. Einziges Manko ist, dass zu wenig auf Henrys Gen-Defekt eingegangen wird – es wird eher einfach als gegeben hingenommen, als dass man auch nur versucht einen realistischen Grund zu finden. Ich weiß leider nicht, ob dies in der Romanvorlage besser umgesetzt ist, da ich diese nie gelesen habe. Wer eine solche Fähigkeit ohne große Fragen hinnehmen kann, wird Gefallen an dem Film finden.

Aus diesem Grund bewerte ich den Film mit 13 von 15 Punkten.

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